Tommy Meier – tenor sax & bassclarinet
Marco von Orelli
 – trumpet
Luca Sisera
– bass
Sheldon Suter
 – drums

Die Formation des Quartetts mit zwei Bläsern plus Rhythmusgruppe, ohne Harmonie-Instrument, wurde in den 60er Jahren von Musikern wie Albert Ayler und Ornette Coleman (wieder-)entdeckt. Sie passt perfekt zur Rückbesinnung auf die Ursprünge des Jazz und seine Afrikanischen Wurzeln, gibt den Spielern mehr harmonische Freiheit und erreicht grösstmögliche Einfachheit und Direktheit. Die Musik dieses neuen Quartetts geht denn auch vom Lied aus, vom Erzählen und von der Stimme jedes einzelnen. Das ist kollektive Improvisation im ursprünglichen Sinne. Ausgehend von funkelnden Themen lassen sich die vier hervorragenden Improvisatoren auf wilde Abenteuer ein. Dabei ist jede Stimme gleich wichtig und bestimmt den Weg, den die Musik nimmt. Lotus Crash ist experimentell und archaisch.

 

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